Verschüttete Straße nach Elduvík
Foto: M. Schlösser

Großer Erdrutsch beschädigt Straße nach Elduvík

Am 25.02.2022 kam es auf den Färöern zu einer besonderen Wetterlage. In den vergangenen Tagen hatte es viel geschneit, im Norden von Eysturoy lag der Schnee etwa 10 bis 20 cm hoch. Die schmalen Straßen in die kleinen Dörfer, insbesondere die Straße nach Gjógv waren nur gerade so zu passieren, links und rechts der Straße war der Schnee bis zu einer Höhe von 1 m zusammengeschoben. Am frühen Abend des 25.02.2022 begann es anhaltend zu regnen und gemeinsam mit den tauenden Schneemassen ergab das große Wassermengen, die z.B. in Elduvík dazu führten, dass die Stórá so stark über die Ufer trat wie noch nie. Die Straße nach Gjógv wurde aus Sicherheitsgründen bereits am Abend für den Personenverkehr gesperrt.

Die Wassermassen, die auf schnell tauende Böden trafen, führten vielerorts zu Erdrutschen – am schlimmsten traf es die Straße nach Elduvík. Auf einer Länge von rund 200 m wurde die Straße verschüttet, die Leitplanke weggerissen. Die 18 Einwohner von Elduvík waren über mehrere Stunden von der Außenwelt abgeschnitten, da die Straße unpassierbar war. Tagelang waren schwere Baumaschinen damit beschäftigt, mehrere tausend Kubikmeter Erde und Steine wegzuräumen. Nach knapp zwei Wochen wurde die notdürftig instandgesetzte Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Die Reparaturarbeiten werden jedoch erst im Sommer oder Herbst abgeschlossen sein.

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