Deutsch-Färöischer Freundeskreis (DFF) e.V.

Tóroddur Poulsen

Experimenteller Lyriker, Lithograf und Installationskünstler

Tóroddur Poulsen (*1957) wurde vor allem als unkonventioneller und experimenteller Lyriker bekannt, der ungewohnte, radikal neue Formen in die färöische Lyrik einführte und in den ersten Jahren seines Schaffens den Beinamen "der schwarze Punk-Poet" erhielt.

Tóroddur PoulsenTóroddur Poulsen

Seit seinem 1984 erschienenen Debüt, dem Gedichtband Botnfall, veröffentlichte der Multikünstler Poulsen zwanzig Gedichtsammlungen (zuletzt 2010 Eygnaholur/Øje-huler; Augenhöhlen) sowie mehrere Prosawerke (zuletzt 2008 den Roman Útvølir; Auswahlen) und nahm mehrere Musik-CDs auf. In den frühen 1990er Jahren begann Poulsen, sich intensiv mit diversen Formen der bildenden Kunst auseinanderzusetzen. Er ist heute auch als Lithograf und Installationskünstler bekannt. Tóroddur Poulsen wurde zweimal mit dem färöischen Mads-Andrias-Jacobsen-Literaturpreis ausgezeichnet und erhielt 1992 für den Gedichtband Villur (Wild) und 2010 für die Lyriksammlung Útsýni (Ausblick) den färöischen Literaturpreis.

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